Umsatzauswertung Spreadshirt 2.Quartal 2012
Geschrieben von Daniel am 12. July 2012 | Abgelegt unter Beobachtungen, Spreadshirt, Umsatzauswertung Spreadshirt
Die Sonne scheint und man hat wieder freie Parkplatzauswahl vor der Tür. Ein Zeichen dafür, dass die Ferienzeit begonnen hat.
Und ein weiteres Zeichen dafür, dass wieder eine Spreadshirt Gutschrift bevor steht. Es wieder die Zeit für eine Offenlegung meiner Einahmen aus dem Verkauf von T-Shirt Motiven bei Spreadshirt gekommen.
Noch eine kleine Info für alle die zum ersten mal in meinem Blog gelandet sind.
Für Spreadshirt produziere ich Shirtmotive, die sich die Endkunden auf ein Shirt, Pullover oder sonst was drucken lassen können. Es gibt jede Menge an personalisierten Geschenken. Ich stelle nur die Designs und kümmere mich um die Verschlagwortung der Motive.
Spreadshirt führt die gesamte Abwicklung des Bestellprozesses durch. Von dem Shirtdruck, über den Versand, etwaiger Reklamationen und dem Bezahlvorgang bekomme ich praktisch nichts mit. Mir wird pro verkauftem Motiv eine, von mir vorher festgelegte Provision gutgeschrieben und vierteljährlich ausbezahlt.
Aber nun das eigentlich interessante. Meine Einkünfte im Detail.
Spreadshirt Umsätze (netto) aus Motiv-Verkäufen:
April: 414,85 Euro (Vorjahr 219,34 Euro)
Mai: 603,72 Euro (Vorjahr 288,61 Euro)
Juni: 650,71 Euro (Vorjahr 380,59 Euro)
2.Quartal gesamt: 1669,28 Euro (Vorjahr 888,54 Euro)
Die Umsätze verteilen sich auf die verschiedenen Spreadshirt Vertriebsmöglich-keiten wie folgt:
Marktplatz: 1551,36 Euro (Vorjahr 653,99 Euro)
fremde Shops: 117,92 Euro (Vorjahr 236,63 Euro)
eigener Shop: 0,00 Euro (Vorjahr 5,38 Euro)
Der monatliche Verdienst, durch Shirtverkäufe über Spreadshirt, beträgt für das 2. Quartal 2012 demnach durchschnittliche 556,42 Euro.
Insgesamt gesehen ist das eine gute Entwicklung. Der Anstieg im ersten Quartal konnte sich auch im zweiten fortsetzen. Im Vergleich mit dem Einkünften aus dem Vorjahreszeitraum wurde ein Zuwachs von beinahe 100% erzielt.
Sreadshirt USA
Auch in den USA gibt es Spreadshirt und auch dort gibt es einen Teil meiner Motive zum Kauf. Im letzten Bericht habe ich damit angefangen die Zahlen aus den USA mit in diese Auswertung unterzubringen. Das soll jetzt immer so sein.
2.Quartal Spreadshirt USA 2012: 122 US$ (+21$ zum 1.Quartal)
2.Quartal Spreadshirt USA 2011: 51 US$
Und zu guter Letzt möchte ich noch einen kleinen Screenshot aus meiner Marktplatzmotivbilanz veröffentlichen. Denn es wurde wieder eine magische runde Zahl durchbrochen, die die Möglichkeiten bei Spreadshirt verdeutlicht.
Mein Bestseller wurde im Juni zum 1000.ten mal verkauft und hat damit über einen Zeitraum von 3 Jahren mittlerweile über 5000 Euro erwirtschaftet.

Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass so ein Bestseller recht selten ist und nicht den Einnahmen eines durchschnittlichen Motives entspricht. Es ist ein Ausreisser nach oben. Leider generieren nicht alle meiner Motive bei Spreadshirt* so viele Sales.
An den weiteren Motiven kann man ja auch erkennen, dass sich die Gesamtprovisionen der einzelnen Motive sehr unterscheiden.
Erstaunlich finde ich dennoch, dass gerade ein Motiv mit 5 Euro Provision zu meinem Bestseller wird. Von wegen Geiz ist geil Mentalität in Deutschland.
Warum die Motive im Screenshot von mir “zensiert” wurden, kann sich denke ich jeder vorstellen.
Stichwort Betriebsgeheimnis
mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Wenn Du einen dieser Links anklickst und etwas kaufst, unterstützt Du diesen Blog mit ein paar Cent Provision. Wichtig: Dir entstehen dabei keine finanzielle Nachteile!
5 Kommentare »
am 24. July 2012 um 11:48 1.Nemo schrieb …
Hi Daniel,
gibt’s bei fotolia eigentlich so etwas wie eine “Anlaufzeit” was die Verkaufsabsätze angeht?
Ich beliefere fotolia nun seit einigen Monaten (ca. 4) regelmäßig und habe ca. 150 Vektormotive online, qualitativ wirklich sehr hochwertig.
Doch leider verdiene ich im Durchschnitt gerade mal 10 Credits in der Woche. Mein Status ist noch Weiß, ich benötige ca. 15 Downloads bis Bronze.
Wie lief das damals bei dir? Gibt es Vergleichswerte?
Gruß,
Nemo
am 26. July 2012 um 21:03 2.Nemo schrieb …
Hallo, ich bin bin es nochmal. Darf man fragen wieviele Motive du bei Spreadshirt online hast? (Damit man einen Vergleichswert zu deinen Einnahmen hat)
Gruß Nemo
am 29. July 2012 um 14:33 3.Daniel schrieb …
hallo nemo.
momentan habe ich 250 motive online.
grüße, Daniel
am 30. July 2012 um 11:51 4.Nemo schrieb …
Hey Daniel,
danke für deine Antwort! Du hast aber meine erste Frage übersehen (oder ignoriert?)
“Gibt’s bei fotolia eigentlich so etwas wie eine “Anlaufzeit” was die Verkaufsabsätze angeht? Wie lief das damals bei dir? Gibt es Vergleichswerte?”
Und ich wüsste noch gern, wieviele Produkte du zu deinem Motiv immer erstellst. Dies soll ja großen Einfluss auf das Ranking haben.
Gruß Nemo
am 30. July 2012 um 12:21 5.Daniel schrieb …
Hey Nemo,
zu der “ignorierten” Frage.
Ich kann Dir da keine genaue Auskunft geben, was den Zeitraum betrifft. Natürlich muss sich ein Bild/Grafik erstmal gegen die bestehende Konkurrenz behaupten. Wie lange das durchschnittlich dauert ist nicht benennbar. Das ist abhängig vom Thema, der Konkurrenz, der Bildsprache, der Qualität etc.
Wenn Kunden das neue Bild auf der “aktuelle Uploads-Seite” sehen und direkt kaufen, wird Fotolia dem Bild eine höhere Relevanz einräumen und es von Beginn an höher ranken. Liegt das Bild mehrere Monate unverkauft auf dem Server, wird es sicherlich weniger gut gerankt und die Verkäufe rollen eher langsam an.
Es ist halt ein wenig Glück dabei. Letztendlich denke ich aber, dass sich Qualität, gemischt mit intelligenter Bildumsetzung, auf Dauer durchsetzt.
Bei mir hat sich, am Anfang meiner FotoliaMitgliedschaft, eines der 8 Testuploads sehr schnell verkauft. Die anderen blieben lange liegen. Wurden aber auch irgendwann von den Kunden angenommen. Aber das ist auch schon vier Jahre her. Da gab es, glaube ich, nur knapp 4 Millionen Bilder in der Datenbank, also wesentlich weniger Konkurrenz.
Wer heute bei Fotolia einsteigt, muss schon ein hohes Qualitätsmaß an seine Bilder setzen und Themen perfekt umsetzen, um recht schnell erfolgreich zu sein. Vor vier Jahren konntest Du mit einer simplen grünen Steckdose noch sehr viel Provisionen erhalten. Heute ist das Thema abgedroschen und es gibt davon zig Varianten. Klar, dass man dann mit seiner eigenen Steckdose nicht das große Geld scheffeln kann. Außer man hat eine neue innovative Idee zu den schon bestehenden Bildern, die diese in den Schatten stellt.
Zu Deiner Spreadshirtfrage:
Wenn ich neue Motive auf den Marktplatz stelle mache ich natürlich auch Produkte davon. Wieviele, schwankt nach Lust und Laune. (Ist ja schon eine recht zeitaufwändige und stupide Arbeit.) Eine Zahl kann ich Dir nicht nennen, weil ich da kein System verfolge. Es kommt ja auch darauf an, wer Dein Motiv kaufen wollen würde. Bestimmte Motive werden eher von Männern gekauft. Da lohnt es sich für mich nicht, meine Zeit mit Frauen und Babyklamotten zu vergeuden.
Grundsätzlich kann ich aber behaupten, dass jedes Motiv auf mind. 10-20 Produkte veröffentlicht wird.
Und wenn man Spreadshirt glauben kann, dann gilt: Je mehr Produkte, desto mehr potentielle Sales.
Beste Grüße,
Daniel