US Shirt Anbieter
Geschrieben von Daniel am 27. April 2009 | Abgelegt unter Beobachtungen, T-Shirt Druck Anbieter
Neben Spreadshirt USA habe ich noch Zazzle und Cafepress gefunden. Bei diesen Anbietern kann man ebenfalls seine Shirtmotive online stellen und diese über den eigenen Shop oder den Marktplätzen der Anbieter vertreiben.
Bei Zazzle bin ich seit einigen Monaten als Partner registriert und habe derzeit 17 Motive online. Insgesamt betrachtet ist die Konzeption von Zazzle darauf ausgerichtet, dass die Partner ihre Shops durch Online Marketing bewerben und so für den notwendigen Traffic sorgen. Erst dadurch kann man Sales erzielen.
Es gibt auch einen Marktplatz, der allerdings so unübersichtlich geworden ist, dass man meine Produkte praktisch gar nicht finden kann. Das Auffindbarkeitsproblem resultiert aus den 18.244.000.000 Produkten, die auf dem Marktplatz derzeit angeboten werden. Typisch Amerika – think big. Mehr ist mehr.
Die Registrierung ist recht einfach und schnell erledigt. Man lädt seine Motive hoch, bastelt die Produkte zusammen und versieht sie mit einer Beschreibung und natürlich jeder Menge Keywords. Dann stellt man die Produkte auf den Zazzle-Marktplatz und in seinen eigenen Shop. Dieser ist standartmäßig in einer Zazzle Subdomain hinterlegt, kann aber auch auf einer eigenen Domain laufen.
Das Provisionsmodell bei Zazzle ist zunächst etwas merkwürdig. Man stellt die Provision anhand eines prozentualen Aufschlags ein, allerdings ist das erst möglich, wenn man bereits ein gewisses Umsatzvolumen im Monat hat. Am Anfang der Shirt Shop Karriere konnte ich die prozentuale Provision nicht einstellen und musste mich mit 10% zufrieden geben, was gerade mal 1,75 US$ pro Sale entsprach. Mittlerweile hab ich aber ein paar Sales gehabt und darf nun auch mehr als 10% Verkaufsprovision nehmen.
Die Auszahlung der Provision erfolgt nach einem Quartal per Paypal.
Hervorzuheben ist, dass Zazzle seinen Partnern eine Vielzahl von technischen Hilfen für die Bewerbung des eigenen Shops an die Hand gibt.
Fazit:
Eine weitere Möglichkeit ein paar Euros zu verdienen. Wer allerdings darauf hofft, dass sich wie auf dem Spreadshirt Marktplatz die Produke wie von selbst verkaufen, ist hier an der falschen Adresse. Etwas Ahnung von Suchmaschinenoptimierung im englischen sollte man schon mitbringen. Für die Produktbeschreibung benötigt man auf jeden Fall ein größeres englisches Vokabular, damit potentielle Kunden die Produkte auch finden können. Der Rubel fängt erst ab einer bestimmten Masse an Sales zu laufen.
Cafepress hat mich bisher abgeschreckt, da man als Partner “nur” einen Shop mit bis zu 80 Produkten betreiben kann. Dafür darf man so viele Shops öffnen wie man will. Wer mehr als 80 Produkte in seinem Shop verkaufen möchte, muss im Jahr 59,95 US$ für eine Premium Mitgliedschaft bezahlen.
Auch bei Cafepress gibt es einen Marktplatz auf dem die eigenen Produkte gelistet werden. Schön finde ich hier im Gegensatz zu Zazzle, dass nur die Motive angezeigt werden. Darunter findet man dann kleine Links zu den Produkten, was die Auffindbarkeit von Motiven besser macht. Zumindest wird der Käufer nicht mit hundert Produkten zu immer dem gleichen Motiv belästigt, sondern hat von Anfang an einen besseren Überblick.
Neben Textilien hat man bei Cafepress außerdem die Möglichkeit Musik, Software oder Bücher zu verkaufen. Vielleicht interessant für den einen oder anderen Musiker, Programmierer oder Autor. Wie das genau funktionieren soll, hab ich noch nicht durchschaut.
Heute hab ich mich mal dort angemeldet und werde ein paar Motive anbieten. Mal schauen, wie der Marktplatz von Cafepress funktioniert und was man dort als Shirt Designer so verdienen kann. Über meine Erkenntnisse werde ich in naher Zukunft wieder berichten.
1 Kommentar »
am 25. September 2009 um 23:23 1.Dennis schrieb …
Hey Daniel,
zazzle.de ist seit kurzer Zeit online. Lass doch mal was hören, wie es bei dir mit zazzle und cafepress läuft. Bin gespannt.
Dennis