Zazzle.de – Neue Einschätzung zum Potential des Marktplatzes
Geschrieben von Daniel am 31. March 2011 | Abgelegt unter Beobachtungen, Dies&Das, T-Shirt Druck Anbieter
In einem älteren Artikel habe ich ich schon mal mit Zazzle.de auseinander gesetzt. Damals habe ich die Seite aber nur auf Ihr Potential in Hinsicht der Shirt Vermarktung betrachtet und ziemlich negativ eingeschätzt.
Ein paar Monate Erfahrung haben mein Bild von Zazzle verändert. Mittlerweile glaube ich, dass man dort ganz gut verdienen kann, solange man sich nicht nur mit Shirtgestaltung begnügt.
Wie komme ich zu dem Sinneswandel?
Mir ist im vergangenen Jahr aufgefallen, dass ich die meisten Umsätze bei Zazzle mit anderen Printprodukten gemacht habe, als mit Shirts.
Man kann bei Zazzle eine Vielzahl von Produkten bedrucken lassen. z.B. Kalender, Einladungen, Postkarten, Grußkarten, Buttons, Magnete, Poster, Ordner aber auch Flyer, Briefbögen und Visitenkarten.
Natürlich gibts auch Shirts, Tassen, Schürzen und sogar Skateboards, Krawatten oder Schuhe. Aber die sind erstmal nicht so interessant, da recht teuer und nicht besonders Massenkompatibel.
Bei Zazzle verdient man nicht besonders gut an einem teuren Produkt, welches sich ein- bis zweimal im Jahr verkauft.
Grußkarten, Postkarten, Einladungskarten
Interessant scheinen gerade die günstigen Produkte zu sein, die hauptsächlich aus Papier bestehen. Grußkarten, Postkarten, Einladungskarten etc.
Natürlich kosten die nur 1-3 $ pro Stück wodurch sich der Aufwand erstmal nicht rentieren wird. Die Marge ist zu gering – dachte ich mir und habe primär Shirts und Pullover in mein Account gestellt. Ein klarer Fehler.
Meine Beobachtungen haben mich nun eines Besseren belehrt.
Denn niemand bestellt eine einzelne Postkarte. Häufig werden gleich dutzende bestellt, wodurch der Gesamtbestellwert schnell dem eines T-Shirts übersteigt. Da man bei Zazzle eine prozentuale Provision des Umsatzes bekommt, scheint eine Fokussierung von Massenprodukten eintragsreicher zu sein als der Verkauf von einzelnen exklusiven Textilien.
Um einigermaßen Erfolgreich zu sein, sollte man sich spezielle Themen suchen und dafür Layouts produzieren.
Gerade bei Hochzeitsfeiern werden in manchen Kulturen teilweise hunderte Einladungskarten verschickt. (Wer mal auf einer türkischen Hochzeit war weiß wovon ich rede) Und da läppert es sich schon mal zusammen.
Die hübsch-hässliche Klappkarte (links) hat zumindest auf Zazzle bereits 192 sehr positive Bewertungen. Da kann man mal davon ausgehen, dass sie schon von mindestens 192 Kunden x-mal bestellt wurde.
Wer eine noch schönere Hochzeitskarte sucht, wird unter den über 91.000 Angeboten bei Zazzle.de zum Thema Hochzeit sicherlich fündig.
Es gibt aber noch viele weitere Produkte, die eher in Masse bestellt werden und daher gute Einnahmen versprechen.
Alles fürs Büro
Dazu zähle ich alle typischen Corporate Identity Produkte:
Also primär Briefbögen, Visitenkarten, Aufkleber & Ordner und Werbekarten/Flyer. Vielleicht im weitesten Sinne auch noch Mousepads, Tassen und Magnete.
Auch hier würde ich mir erstmal Gedanken machen für welche Branche und welches Produkt ich ein Design entwickeln will. Vorraussetzung dafür ist natürlich, dass die Zielgruppe möglichst groß ist.
Es gibt da draussen dankbare Abnehmer für professionelle Geschäftsauftritt-Vorlagen. Dafür eignen sich Layouts wie dieses hier vom User “asyrum”.
Der Clou bei Zazzle: Jeder kann die Vorlage online mit seinen Daten füttern und das Briefpapier oder die Visitenkarte personalisieren. Dieses Layout ist so schlicht und neutral gehalten, dass es sich für sehr viele Branchen eignet. Damit spricht dieses Produkt einen großen Kundenkreis an und könnte schnell zu einem Bestseller werden.
Das schöne an diesen Produkten ist ebenfalls, dass der Kunde nicht nur eine Visitenkarte oder nur ein Exemplar des Briefpapiers bestellen wird, sondern eher ein paar hundert.
Alles fürs Geschäft
Einige Grafiker haben aufgegriffen, dass auch kleine Läden ihre Marketing und Werbemaßnahmen brauchen. Da sich diese Läden meist eine professionelle Agentur oder freie Grafiker nicht leisten können, nutzen sie das Angebot von Zazzle.
So finden Geschäftsinhaber auch schicke Vorlagen für z.B. Rabattkarten, Preiskarten und andere Marketing-Druckerzeugnisse.
Diese Vorlagen findet man zwar auch teilweise günstiger bei Fotolia, jedoch bekommt man bei den hiesigen Stockagenturen nur eine digitale Datei und nicht wie bei Zazzle das fertige Erzeugnis.
Da Zazzle erst seit einem knappen Jahr in Deutschland aktiv ist, findet man kaum Vorlagen für den deutschen Markt. Eine gute Möglichkeit für Kreative, sich in dieser freien Nische mittelfristig zu etablieren.
Allerdings ist Zazzle in Deutschland noch nicht so bekannt wie in den USA. Wer auf Nummer Sicher gehen will, produziert daher erstmal nur für den US-Markt auf englisch. Allerdings ist das Angebot in den USA sehr groß, weshalb man die Sprache schon gut beherrschen sollte um nicht schon an der guten Verschlagwortung (Grundvorraussetzung für die Auffindbarkeit Deiner Produkte) zu scheitern.
Postkarten, Poster, Kalender
Nun komme ich zu einem Produktthema welches die Vollblutfotografen aber auch Illustratoren und Grafikdesigner interessieren könnte.
Theoretisch könnte man sein gesamtes Stockportfolio bei Zazzle hochladen und als Poster oder Postkarte vermarkten.
Das ist nur eine Zeitfrage und eine Sache des Durchhaltens.
Denn das Erstellen und Verschlagworten der Produkte dauert trotz des Massenerstellungstools seine Zeit.
Für Illustratoren und Grafiker bietet es sich an Poster mit Artworks oder Postkarten mit kleinen Comicstrips zu erstellen. Letztendlich kann man auch rein typografisch arbeiten. Von modern bis verspielt-kitschig, scheint es für fast alles einen Abnehmer zu geben.
Digitale Kunst (ich denke da an abstrakte 3d Trendwhores, in Photoshop nachbearbeitet) ist noch sehr unterrepräsentiert und könnte eine Chance für 3D-Artists sein, ihre Fähigkeiten zu vermarkten. Natürlich bieten sich da auch noch andere Produkte an, als nur Poster. Schwierig ist bei so abstrakten Werken lediglich eine erfolgreiche Verschlagwortung.
Man kann sehr frei arbeiten oder man nimmt sich spezielle Themen vor. Letzteres verspricht auf jeden Fall mehr Erfolg.
Saisonale Themen + spezielle Anlässe
Eine gute Herangehensweise ist, sich eine Liste mit Saisonthemen zu erstellen. Schnell fallen mir da die geläufigsten ein, die man auch schon aus der Stockfotografie kennt. Ostern, Weihnachten, Halloween, Thanks Giving….
Aber es gibt auch noch speziellere Themen wie z.B. Hochzeitseinladungen s.o. (Jubiläen, St.Patricks Day usw.) die auch ihre Käufer finden werden.
Diese Themen kann man dann nach und nach abarbeiten und die guten Layouts bei Zazzle hochladen. Dabei sollte man sich nicht zu sehr auf den deutschen Geschmack konzentrieren, da der Großteil der Kunden in den USA sitzt. Ein Griff in die gestalterische “Kitschkiste” wird in den USA viele Fans finden (siehe Hochzeitskarte).
Kleiner Tipp: Schaut Euch die Kategorien bei Zazzle an. Die geben schon mal bezügl. der Themanauswahl einige Anregungen.
zweiter kleiner Tipp: Sucht Euch erstmal ein grobes Thema aus, damit der Kunde in Eurem Shop sofort sieht, was Eure Spezialität ist.
Möchte man mehr künstlerisch, gar abstrakte Werke anbieten ist dies natürlich auch möglich. Allerdings erschwert das undefinierbare Thema die Vermarktung.
Denn die Kunden suchen eher nach “Ostern” als nach “abstraktes 3d Bild mit Farbflash”.
Erfolgsaussichten
Ich hab mich mal einen halben Tag durch englischsprachige Foren treiben lassen und hab gemerkt, dass es durchaus Leute gibt, die Ihren “normalen” Job gekündigt haben.
Der Umstand, dass Sie mit Zazzle genug an Provisionen verdienen, hat ihnen den Schritt sehr einfach gemacht.
Sicherlich eine Minderheit, aber es ist möglich.
Ein schönes Beispiel ist der “Vintage-Vamp-Shop” aus UK.
Hier kann man wieder erkennen, dass die Bearbeitung eines speziellen Themas erfolgreicher ist als ein “Gemischtwarenladen”. Beim Vintage Shop sieht man sofort worum es geht und was man dort kaufen kann.
Laut Aussagen der Shop-Betreiberin ist das aber nur einer von mehreren Spezialshops, die sie mit Ihrem Mann betreibt. Immerhin reicht es zum Leben und dafür, den Kredit fürs Haus zu bedienen.
Vorraussetzung für diesen Erfolg ist, Ausdauer und ein gutes Gespür für Design.
Ein “geflügelter Satz” unter den Zazzlern in den Foren ist folgender: “you get back dependant on what you put into it.” Dem ist nichts hinzuzufügen und gilt sowohl für Spreadshirt als auch für Fotolia.
10 Kommentare »




am 6. April 2011 um 20:32 1.Mindfree schrieb …
Danke fuer diesen Bericht! Nun du hast sicherlich viel gearbeitet und recherchiert, und ich bewundere dich fuer dein Durchhaltevermoegen, wenn es zu Zazzle kommt.
Ich bin kein Experte, habe mir aber dennoch die Webpage von Zazzle angesehen. Ich denke bei der Fuelle von Designs, die Zazzle anbietet, kann es aus rein mathematischen Erwaegungen kaum einer schaffen wirklich erfolgreich zu sein. Sicherlich wird es immer wenige geben, die es schaffen.
Nehmen wir mal deine vorgeschlagenen Rubriken bei Zazzle und wie viele Designs bereits bestehen:
Weihnachten: mehr als 297.000 Designs
Ostern: mehr als 80.000
Halloween: mehr als 207.000
Thanksgiving: mehr als 66.000
Nur diese vier Beispiele haben schon rund 650.000 Designs. Spreadshirt hat “nur” etwas mehr als 1.000.000 Designs insgesamt. Das heisst, dass Zazzle mit den vor dir vorgeschlagenen Rubriken schon rund 65% von der gesammten Spreadshirt Kollektion hat.
Sollte also ein Designer bei Spreafshirt nicht ankommen, wird er es wahrscheinlich auch nicht bei Zazzle schaffen. Ausser er passt in die “Verruecktheit” der angebotenen Designs. Denn
die Designs bei Zazzle sind eher abstrakt bis “super modern”, bei Spreadshirt eher modern bis klassisch, wenn ich mich mal so ausdruecken darf. Die Karten sind von hochwertiger Qualitaet, die qualitaet der T-Shirts eher unterdurchschnittlich fuer meinen Geschmack. Daher punkte ich eher fuer Spreadshirt, die zwar keine Karten, etc anbieten, dessen Qualitaet der Designs aber um so manches hoeher liegt.
Trotzdem danke ich dir fuer deine Ansichten, es ist sicherlich lohnenswert Zazzle zu diskutieren.
Viele Gruesse
Mindfree
am 7. April 2011 um 02:11 2.Daniel schrieb …
Hallo Mindfree,
Ich stimme Dir teilweise zu. Der Marktplatz von Zazzle ist seeehr groß und dadurch auf den ersten Blick unübersichtlich. Ein riesen Warenhaus.
Spreadshirt ist mit seinem Angebot eher der sympatische Tante Emma Laden. Designtechnisch, aber auch von der Prroduktvielfalt.
Bei Zazzle muss man daher speziellere Zielgruppen ansprechen. Da kein Kunde unter dem Suchbegriff “Ostern” etwas finden wird, wird er die Suche verfeinern und da kann, nein muss, man ansetzen. Das wird auch der Grund sein, warum Zazzle viel mehr Kategorien zum einordnen der Designs hat, als Spreadshirt. Dieser Kategorie-Zustand wird in der Spreadshirt-Community ja auch immer mal wieder moniert, da zu bestimmten Themen schon zu viele Designs existieren.
Daher ist das Argument, der geringeren Konkurrenzsituation bei Spreadshirt auch nicht ganz richtig, gewichtet. Denn nach der Argumentation sollte es genauso schlimm sein, bei Spreadshirt mit seinem Motiv auf seite 20 angezeigt zu werden, wie bei Zazzle unter zehntausenden Motiven unterzugehen. Der Effekt ist der Gleiche. Ich behaupte mal, dass kein Kunde gewillt ist länger als fünf Minuten nach einem passenden Design zu suchen. Nur eine schlaue Verschlagwortung und evtl die Bewerbung des eigenen Shops, wird das Motiv dem Kunden vor die Nase reiben und es evtl zu einem Sale bringen.
Nicht anders ist es bei Zazzle.
Der Kunde wird, je mehr er von Angeboten erschlagen wird, seine Suche verfeinern. Google hat es uns beigebracht wie man das findet, was man sucht.
Such mal bei Zazzle.de nach “Ostern” und “Schaf”. Plötzlich sind es nur noch 114 Motive.
Bei Zazzle.com sind es mit “easter” & “sheep” über 400. Wenn ich als Kunde meine, dass ich mehr nach ner Zeichnung von einem Schaf suche, verfeiner ich die Suche. Klick auf Kategorie “Arts,Design,Fashion” und schon haste nur noch 36 Motive. Dann noch auf “graphic Design” geklickt und aus 80.000 Konkurrenzmotiven sind nur noch 5 vorhanden.
Die Masse der Designs in Kombination mit den Kategorien erleichtert es dem Kunden eine Auswahl zu treffen. Er gelangt schneller ans Ziel, als bei Spreadshirt.
Und ich bin der Meinung, dass da die Chance drin liegt. Eine andere Chance für Zazzle.de ist, dass es noch nicht so lange existiert. Gerade für deutsche Kunden sind noch nicht so viele Motive und Produkte eingepflegt/erstellt und vor allem verschlagwortet worden.
Um diese Erkenntniss zu erlangen hat es bei mir fast 2 Jahre gedauert
Ich war anfangs einfach zu erschlagen von dem Angebot und hab dort keine Chance gesehen, es aber trotzdem ausprobiert. Dabei hab ich die “Ordnung in der Unordnung” bei Zazzle kennen gelernt.
Meine Zazzle-Kunden kommen zu knapp 60% aus Deutschland. Ich mach keine Werbung (adwords oder sowas), verschlagworte nur meine Produkte sinnvoll. Das scheint zu reichen um deutsche Kunden zu mir zu bringen. Und sie kaufen in meinen Augen, Klappkarten, Buttons und Grußkarten, als Großbesteller.Ab und an geht auch ein Shirt durch das Glasfaserkabel.
Aber erst kürzlich wurden wieder 60 Grußkarten an einen Kunden geliefert. 24 Euro hat das reingespült. Das war dann auch der Impuls für diesen Artikel.
Ich hab keine Ahnung, wie die Kunden mich finden, vor allem die englischsprachigen. Ich verschlagworte ja auf deutsch und die autom. Übersetzung von Zazzle ist grauenhaft.
Trotzdem kommt was rein.
Ich werd das Zazzle (klingt irgendwie nach einem Stofftier-Monster) erstmal nicht aus den Augen verlieren auch wenn Spreadshirt für mich derzeit mehr Einkünfte erzielt.
Gut N8,
Daniel
am 9. April 2011 um 15:28 3.Mindfree schrieb …
Hallo Daniel,
deiner Antwort im Hinterkopf und das Bewusstsein, dass etwas drann sein koennte, was du schreibst, habe ich mich mal daran gesetzt und mich bei Zazzle als Kunde verhalten um Produkte zu suchen.
Zunaechst einmal wird man von der Suchfunktion und den Ergebnissen erschlagen. Zazzle ist bei den vielen Angeboten schlicht zu unuebersichtlich organisiert. Man wird als Kunde allein gelassen.
Ich habe testweise nach IPhone Huellen gesucht und musste mich durch immer wieder detailliertere Stichwoerter, die man einfach in der Suchleiste aneinanderreiht, bis dorthin “durchsuchen”, bis ich das gefunden hatte, was mich als (Test-)Kunde interessierte. Dummerweise fand ich meine Designs nicht!
Und genau hier ist der Punkt, den du angesprochen hast. Wenn man als Anbieter nicht supergenau verschlagwortet, hat man nicht die geringste Chance gefunden zu werden. Bei der Umstaendlichkeit von Zazzle bedeutet das aber sehr viel Arbeit.
Wenn man sich nun fuer jede Gruppe (T-Shirts, Iphone, Anhaenger, Karten, etc) Stichwortsammlungen schafft und dementsprechend die Verschlagwortung Produktgruppen maessig vornimmt, koennte es klappen, wie du es in deinem Blog beschrieben hast.
Nach meinem Test, habe ich mich sofort daran gesetzt, um mir diese Gruppen zu schaffen. Mal sehen, wie das wird!
Viele Gruesse,
Mindfree
am 9. April 2011 um 16:04 4.Mindfree schrieb …
Dies ist ein typischer Suchbegriff der von Zazzle vom Englischen ins Deutsche (miss-)uebersetzt wurde.
Vorfahrngeschichtshauptvielcoupzitathauptvielcoupe
Vielleicht ist es sogar besser zweisprachig zu verschlagworten.
Viele Gruesse
am 15. April 2011 um 22:49 5.Mindfree schrieb …
Welche Gruppen von Designs gehen denn am besten?
Z.B. die “I love” Serie, oder Smileys,….?
Worauf beruht die “Rangliste”, wenn man einen Suchbegriff eingibt und Tausende Designs oder Produkte erscheinen?
Ist es die reine Verkaufsrangliste, die Liste der angeglickten Designs/Produkte oder tatsaechlich aund ausschliesslich die Verschlagwortung…?
Viele Gruesse
am 4. September 2011 um 18:15 6.Robert Fietzek schrieb …
Vielen Dank für diesen Artikel Daniel! Irgendwie lief mir heute zazzle über den Weg… nun weiß ich eine ganze Menge mehr darüber!
LG
Robert
am 1. January 2012 um 18:38 7.Bernd schrieb …
Hallo Daniel,
24 Euro “reinspülen” ist sicherlich kein so großer Geldstrom
Aber trotzdem macht der Artikel Lust darauf sich mehr mit Zazzle zu beschäftigen, gerade wenn Erfolge in Sicht sind – ich werde mir das Ganze jetzt mal anschauen.
Danke und Gruß
Bernd
am 6. January 2012 um 13:06 8.Roland schrieb …
Hallo Daniel,
erst mal Danke für deine Infos die du mit uns teilst.
Nun zu meine Frage.
Bekommt man eigentlich Probleme mit Fotolia (exclusivität) wenn man seine Bilder auch bei Zazzle (und/oder Spreadshirt) anbietet.
Dürfte doch eigentlich nicht sein, da man ja ein Produkt (mit dem Bild) anbietet und nicht das Bild selbst. Oder sehe ich das falsch?
Fragende Grüße
Roland
am 6. January 2012 um 13:43 9.Daniel schrieb …
Hallo Roland,
es ist genauso, wie Du schreibst. Du verkaufst ja nicht die Bilder auf einer anderen Plattform, sondern Derivate Deiner Bilder. Das ist was anderes. Fotolia will mit dem Exclusiv-Status ja nur verhindern, dass es Deine Bilder auch auf anderen Microstock Agenturen evtl. günstiger zu haben sind.
In den Vertragsbedingungen von Fotolia steht unter Punkt vier “Ausnahmen” folgendes:
“In Ergänzung zu den Bestimmungen dieses Vertrages behält der Voll Exklusive Anbieter das Recht, seine Werke wie folgt anzubieten:….”
“… Zum Druck und Vertrieb von derivaten Produkten, einschließlich und ohne Beschränkung Poster, T-Shirts, Kleidung, Dekorationsgegenstände jeder Art, durch den Voll Exklusiven Anbieter selbst oder durch eine entsprechende Webseite. In diesem Fall dürfen auf der Webseite keine lizenzfreien Werke kostenlos oder zum Verkauf angeboten werden. ”
Also darfst Du Produkte mit Deinen Fotolia-Werken vermarkten, aber die Werke selbst nicht zum Kauf anbieten.
Lg, Daniel
am 28. February 2012 um 19:23 10.Andreas schrieb …
Hallo zusammen,
ich habe in 7 Jahren 2704 verschlungene Monogramme erstellt. Nun habe ich davon bisher 3 Farbvarianten, also über 8000 Motive. Ich wollte ursprünglich einen Shop auf Spreadshirt einrichten, bekam aber telefonisch die Information, ich könne am Tag maximal 50 Motive hochladen.Man würde auch keine Ausnahme machen. Ich würde also gute 5 Monate brauchen, nur um die Motive hoch zuladen! Wie sieht es bei zazzle mit solchen Motivmengen aus und hat jemand Erfahrung mit dem Umgang von urheberrechtlich geschützten Motiven bei zazzle.
Fragende Grüße aus Hamburg Ottensen
Andreas