Wie ich T-Shirt Motiv Designer wurde

Geschrieben von Daniel am 16. April 2009 | Abgelegt unter Elbtunnelblick.de, Spreadshirt, T-Shirt Druck Anbieter

Im Sommer 2008 hatte ich ein kleines Tief mit Fotolia durchgemacht und mich erstmal davon abgewendet um nach anderen Einkommensmöglichkeiten zu suchen. Das war das Resultat von dem Verkaufseinbruch in den Sommermonaten bei Fotolia. Ja, auch die Kunden sind mal im Urlaub und kaufen nur noch Cocktails an irgendwelchen Stränden dieser Welt.

Nach wenigen Tagen wurde ich mit dem T-shirt Anbieter Spreadshirt fündig.  Spreadshirt bietet Designern, Grafikern oder jedem, der meint grafisch etwas zu gestalten zu können, die Möglichkeit seine kreativen Ergüsse auf den firmeneigenen Marktplatz zu stellen.

Auf dem Spreadshirt Marktplatz bedienen sich Shoppartner von Spreadshirt, und kombinieren z.B. meine ShirtMotive mit Produkten von Spreadshirt.  Die fertig gestalteten Produkte vermarkten die Shoppartner in Ihren eigenen Shops. Sobald jemand in dem Shop mein Shirt in den Einkaufswagen legt, verdiene ich daran mit.

Also ein ähnliches Prinzip wie bei den Microstockagenturen. Man gestaltet in den blauen Dunst hinnein, lädt die Grafiken auf eine Plattform, stellt den Preis dafür ein und wartet, bis jemand das Motiv auf einer Textilie kaufen möchte.  Anders gesagt: Motiv einmal gestaltet, aber ein Leben lang daran verdient.

Also machte ich mich zunächst daran meine Vektorgrafiken, die bereits seit Monaten bei Fotolia Gewinne erwirtschafteten, nun auch bei Spreadshirt anzubieten. Natürlich habe ich erstmal geschaut, was von meinen Fotolia Grafiken überhaupt auf einer Textilie passt. Immerhin hatten sich die ersten 10 Motive gefunden, die ich nun auch bei Spreadshirt anbot. Die Arbeit bestand also erstmal nicht darin wieder krativ zu werden, sondern das bestehende Fotolia-Portfolio auf Spreadshirt zu übertragen.

Leider ist am Anfang bei Spreadshirt das Upload Kontingent auf 10 Grafiken beschränkt. Mehr Grafiken kann man nur hochladen, wenn sich die bereits auf dem Marktplatz befindlichen Motive mehr als 10 mal verkauft haben. Oder man gönnt sich den Luxus einer Premium Mitgliedschaft. Dann hat man ein unbegrenzte Upload Kontingent. Ich wartete erst einmal ab, wie sich das entwickeln würde.

Einen Monat später, ich meine es waar August 2008 schaute ich wieder rein. Meine Motive hatten sich schon über 20 mal verkauft. Ich hatte also mal eben schnell 100 Euro mehr in der Tasche und gleichzeitig auch die Möglichkeit kostenfrei neue Grafiken hochzuladen. Gut also, dass ich keine Premium Mitgliedschaft eingegangen bin.  Letztendlich komme ich heute mit dem Upload gar nicht mehr hinterher. Laut Spreadshirt darf ich noch 134 weitere Motive kostenfrei einstellen.

In dem nächsten Artikel seht ihr meine Umsatzentwicklung in den letzten 9 Monaten bei Spreadshirt.

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